Das Ruprechtskraut

Bei unserem gestrigen Morgenspaziergang haben wir eine Pflanze entdeckt die bei uns um diese Zeit wirklich wuchert. Jeder von euch hat sie schon gesehen aber die wenigsten kennen sie beim Namen, diese wunderschöne Pflanze mit ihren lilafarbenen Blüten.

Es ist das Ruprechtskraut oder auch stinkender Storchenschnabel genannt. Er wächst in Auwäldern, an Wegrändern, in Schluchten, Felsen und steinigen Plätzen. Da wir im sogenannten Steinfeld zu Hause sind, wächst es dort besonders gut.
Seine Wirkung: hormonsteigernd, ziehend, stopfend und blutreinigend.
Das blühende Kraut wird von Mei bis September geerntet. Das Kraut bündeln und an einem trockenen und schattigen Ort aufhängen. Es wird zerbröselt oder geschnitten und zur Aufbewahrung in Gläser gefüllt.

Verwendung:
Grünes zerdrücktes Kraut oder den frischen Pflanzensaft auf betroffene Stellen auflegen (bei Halsweh, Zahnweh, Gliederschmerzen, Nervenentzündungen in Wangen und Füßen, Magen und Nierenschmerzen).
Die pulverisierte Wurzel kann man zur Stimmungsaufhellung auf das Butterbrot streuen:-)
Storchenschnabeltee fördert die Entschlackung und Reinigung von Giftstoffen, eine Teekur über drei Wochen kann einen lang ersehnten Kinderwunsch erfüllen.
Äußerlich kann eine Tinktur bei Ekzemen helfen.
Ein Schnupfpulver aus dem Kraut kann Nasenbluten stoppen, ein Bad kann bei Ausschlägen und Hautflechten helfen.

Also geht raus und erntet den Storchenschnabel und wenn ihr ihn nicht braucht ziert er sicher eure Blumenvasen gemeinsam mit anderen Wiesenblumen.